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Franziska Junker

EIN STREIK DARF WEHTUN

Franzika Junker
Stephan Marquardt
Die Linke, Hameln, Politik, Politiker, Portrait, Stephan Marquardt, Süntel, Weserbergland

In den vergangenen Tagen wurde in Emden sehr unterschiedlich über den Arbeitskampf der IG Metall in Emden berichtet. Viele Menschen sind erbost und verstehen nicht, warum gerade in dieser für viele schwierigen Zeit Gewerkschaften zu Arbeitskämpfen aufrufen.

 

Doch Gewerkschaften streiken nicht aus Folklore oder Gewohnheit heraus. Sondern um auf die einzige legitime Art in Deutschland ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Denn hier sieht unsere Grundordnung bei Tarifverhandlungen nur zwei Optionen vor: Entweder ein durch die Mitglieder breit getragener Streik, der die Produktion zum Stillstand bewegen soll oder kollektives Betteln.

Franziska Junker, Mitglied des Landesvorstandes der Linken Niedersachsen, findet, dass besonders die derzeitige Forderung wichtig ist: „Die Metaller fordern ja nicht einfach 4% Prozent mehr Lohn, sondern auch die Möglichkeit zu nutzen um Beschäftigung in den Betrieben zu sichern. Dadurch wollen sie wichtige Arbeitsplätze in Emden und anderen Regionen absichern.“ In Branchen in denen kaum oder nur selten gestreikt wird, sind die Gehälter meist schlechter und steigen sowohl in guten wie auch schlechten Zeiten deutlich geringer.

Stephan Marquardt, ebenfalls im Landesvorstand der Linken Niedersachsen und im Sprecherkreis der Landesarbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft, betont zudem:

„Die Metaller fordern unter anderem Zukunftstarifverträge, damit wollen sie mehr Druck auf den Kessel bekommen, wenn es um Investitionen in die Betriebe geht. Wenn die Arbeitgeber sich weiterhin nicht bewegen, werden die Beschäftigten zeigen, dass sie bereit sind weiter Warnstreiks zu organisieren “.

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